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Wenn es einfach wäre, könnte es jeder ... Demokratie-Influencer und Senior Advisor

Früher war gut, morgen wird besser!? Mein Dank geht an Tristan Horx und Matthias Horx Ist die alte Demokratie, wie sie gestern noch funktionierte, eine Gefahr für unsere Zukunft? Gut möglich, die „alte Demokratie“ … - arbeitet Dinge mechanisch ab, ist dabei unkreativ und abgestumpft - versucht nicht zu verbessern, sondern rächt sich für Niederlagen - leidet in der Bevölkerung unter Vertrauensverlust und bildet sie nur unzureichend ab -  unterschätzt „gesellschaftliche Überhitzung“ und den Aspekt der Sicherheit     -  befördert durch ihr Verhalten, dass auf demokratischen Wegen undemokratische Parteien an die Macht kommen (können) -  ist nicht aufgestellt, mit komplexen Problemstellungen adäquat umzugehen -  glaubt einem Zeitgeist folgen zu müssen, aber die Umwelt weigert sich beharrlich, sich diesem Zeitgeist anzupassen -  zielt weiterhin auf Wachstum, obwohl es in gesättigten Märkten sinnvoller sein könnte, verstärkt auf Profitabilität zu setzen -  hat große Probleme mit der Verwaltung und den Sozialsystemen -  hat die Digitalisierung und deren Nutzen verschlafen -  hat keine Strategie, Bildung einen angemessenen Stellenwert einzuräumen  -  lässt die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander gehen -  …   Warum ist das so? Können wir die oben genannten Punkte nicht einfach nacheinander abarbeiten? Leider nein!   »Der glühende Liberale und ehemalige Chefredakteur der ZEIT und Intendant des Schweizer Rundfunks formulierte in seinem Buch „Die Kraft der Demokratie“: „Wir stehen vor der Aufgabe, aus der Demokratiekrise eine erfolgreiche Krise zu machen.”«   Und Stewart Brand, der humanistische amerikanische Zukunftsforscher, fasste seine Erkenntnis über den Wandel der Systeme, also auch der Demokratie-Systeme, so zusammen: »In einem System Kleinigkeiten zu ändern, ist nicht nur die effizienteste Art es in eine bestimmte Richtung zu bewegen, sondern auch die sicherste. Denn, wenn du versuchst es komplett zu drehen, dreht es gerne mal durch, aber wenn Du nur eine kleine Schraube bewegst (die Richtige), wird es sich verwandeln.«   Was müssen wir tun, um aus der Demokratiekrise eine erfolgreiche Krise zu machen? Und welche Schraube, wäre diese kleine, richtige Schraube?   Für mich steht auf dieser Schraube "Vertrauen". Nur auf der Basis von gestärktem Vertrauen  können wir das Potenzial unserer Gesellschaft ausschöpfen um über Lösungen im großen Stil konstruktiv und nach vorne gerichtet nachzudenken.   Wie würde unsere neue, marginal geänderte Demokratie funktionieren, wenn im Grundgesetz stünde: »Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Sie haben mit ihrem Verhalten und ihrer Kommunikation das informierte Vertrauen der Bürger in den Rechtsstaat zu stärken« #Demokratie #Petition #NachVorneStreiten #InformiertesVertrauen #Transformation #Migration

124 - Die Zukunft der Demokratie - Horx Future GmbH

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https://www.horx.com

Thorsten Sterk

It‘s the democracy, stupid!

2w

Parteien sind das Problem und nicht die Lösung, auch mit einer Grundgesetz-Önderung nicht. Vertrauen entsteht nur bei Machtgleichheit aller. Diese gewährt nur das demokratische Losverfahren. Eine andere demokratische Zukunft ist möglich: DemocracyNext

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