Carsten Maschmeyer’s Post

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Carsten Maschmeyer Carsten Maschmeyer is an Influencer

Internationaler Startup-Investor. Mentor. TV-Löwe. 🦁

Die nächste Blamage der grün gefärbten Ampel: Das Gebäudeenergiegesetz ist realitätsfern und lässt sich so nicht umsetzen!   Die Regierung zieht ihr ideologiegetriebenes Vorhaben tatsächlich durch: Ab dem 1. Januar 2024 müssen eingebaute Heizungen zu 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.    Die Kosten werden viele überfordern, die Förderungen sind zu gering - und woher sollen die Handwerker kommen, die die Häuser sanieren? Schon jetzt fehlen in Deutschland 250.000.   Schönreden bringt nichts: Das Vorhaben der Ampel lässt sich so nicht realisieren!    Übrigens: Knapp 80 % der Deutschen (Forsa) sind gegen Habecks Heizungs-Verbot! Da werden klare Mehrheiten politisch einfach ignoriert.   Ich meine: Dieses Gesetz ist eine echte Klatsche ins Gesicht von Millionen Bürgerinnen und Bürger!   Und es führt zu maximaler Verunsicherung, weil sich die Menschen jetzt viele Fragen stellen:   ➡️ Wie bekommt man Fördermittel? ➡️ Wie soll ein neues Heizsystem in einem alten Haus eingebaut werden? Nicht in jedem ist das technisch möglich. Droht dann der Abriss? ➡️ Wie soll ein neues Heizsystem finanziert werden, wenn man nicht fördermittelberechtigt ist? ➡️ Wie finde ich einen Handwerker mit Kapazitäten?    Aber Achtung! Wer gegen die Vorgaben verstößt, zahlt ordentlich Bußgeld – bis zu 50.000 Euro!   Meine Meinung: Dieser Plan ist nicht zu Ende gedacht und lässt sich in der Praxis so nicht realisieren. Die Ampel schafft damit das nächste Bürokratiemonster - bravo!    Was haltet Ihr von diesen Plänen? #deutschland #zukunft

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Stefan Sauer

Senior Partner Manager bei Zucchetti Deutschland GmbH

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Meine Immobilie Baujahr 1960 hat damit extrem an Wert verloren. Eine energetische Sanierung für eine Heizung, die mit mind. 65% erneuerbaren Energie gespeist wird - sprich Wärmepumpe - würde in einem solchen Gebäude überhaupt nur dann funktionieren, wenn ich ein neues Dach (mit Isolierung), Aussenisolierung, Zwischendeckendämmung, neue Fenster und PV-Anlage investieren würde. Natürlich kommt die Wärmepumpe noch oben drauf. Das würde von der Investition her kostentechnisch einem Neubau entsprechen. Wo bitte soll ich dazu das Geld hernehmen? Von der Verfügbarkeit von Wärmepumpen und Handwerkern ganz abgesehen. Aktuell heize ich mit einer relativ modernen Gastherme - klar hätte ich lieber ein anderes Heizsystem. Dies lässt sich aber aktuell eben nicht in dieses Gebäude integrieren. Gerne investiere ich aber in ein Blockheitzkrafterk, was ich im Nebengebäude unterbringen könnte - vielleicht schon vorbereitet auf Wasserstoffbetrieb, dazu eine PV-Anlage nicht nur auf dem Dach, sondern gerne auch im ausreichend vorhandenen Garten (wann kommt endlich die Erlaubnis für solche Anlagen!!) mit ausreichendem Speicher für den Solarstrom. Meiner Meinung nach setzt die aktuelle Bundesregierung zu viel auf ein Pferd!

Jörg Benning

BIM Management & Digitalisierung bei Schüssler-Plan Digital GmbH

1y

Ich denke solange wir uns den ideologischen Luxus leisten Strom ausBraunkohle zu erzeugen (!!!), sowie aus Steinkohle, die mit schwerölbetriebenen Schiffen zu uns gebracht wird, sollten wir nicht beim „kleinen Mann“ anfangen. Erst mal die großen Dreckschleudern abschaffen, dann „Nebenkriegsschauplätze“ angehen. Allerdings hat Lieschen Müller keine Kohlelobby hinter sich… Bei der Wärmepumpendiskussion wird nie erwähnt, dass diese nur optimal mit niedrigen Vorlauftemperaturen arbeiten, d.h. am besten mit Fußbodenheizung. - Soll bei einer Sanierung der Heizung auch der Estrich im ganzen Haus entfernt und erneuert werden? Wo sollen die ökologischen Brennstoffe herkommen? Bei der Aufspaltung von Wasser in Wasserstoff z.B. bleiben nur ca. 25% Energie pro eingesetzter Kw/h übrig: Und das rein mit erneuerbaren Energien ohne Kohle etc. Uneirtschaftlich! Methan aus Gülle und Bioabfällen ginge - aber nicht landesweit. Wir brauchen komplett andere Konzepte. Nicht falsch verstehen: Co2-Redunktion ist alternativlos, aber wir brauchen realisierbare Technik - und die soll bitte von der Wissenschaft kommen, nicht von der Politik!

Timm Kimm

Marke: TiKi | Fähigkeiten: Analyse, Grundlagen, Konzepte | Themen: Bildung, Energie, Ernährung, Gesellschaft, Mobiliät, Smart City, Startup, Wirtschaft (C2C) | Typ: Allrounder, Denker, Generalist, Scanner

1y

Es sind die Kleinigkeiten! 1. Heizungen: Neu (!!!) eingebaute Heizungen. 2. Kosten: Die allgemeine Kostensteigerung verteuert Neubauten ohnehin, so dass eine teurere Heizung in Summe im niedrigen einstelligen Prozentbereich hinzukommt. 3. Schönreden: Ja, reden Sie es nur schön und sich aus der Verantwortung. Der Tritt auf die Bremse ist absolut nötig, auch wenn Sie etwas anderes meinen behaupten zu müssen. Schönreden eben, nicht wahr! 4. 80%: Mehrheiten halten die Klimaveränderung nicht auf, weniger Emissionen helfen hingegen enorm. Das zu verstehen schafft anscheinend nicht jeder. 5. Klatsche: Ihr Beitrag ist die Klatsche. Geld vor Leben? Wer Geld hat, kann sich Leben kaufen, die Mehrheit nicht. Wie menschenverachtend ist ihr Beitrag, eine saftige Klatsche, oder? 6. Maximale Verunsicherung: Beiträge wie dieser tragen dazu bei. Sie tun wissend, stellen die Fakten falsch dar und schüren das Feuer. Sachliche und fachliche Annäherung findet nicht statt. Weiter: Förderung gibt es reichlich, die unterschiedlichsten Modelle. Für jeden was dabei. Heizungen, die weniger emittieren als ihre Vorgängerinnen in Altbauten sind immer möglich. Bußgeld: nur bis 5.000 EUR Da stimmt ja nix, Herr Maschmeyer. Billige Meinungsmache!

Johannes Lensges

hagebau Dachallianz Fachhandel / Baustoffallianz West

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Grundsätzlich brauchen wir die Energiewende und der Gebäudesektor ist dafür entscheidend. Soweit stimme ich mit der Regierung überein. Allerdings ist die Umsetzung mehr als fragwürdig. Es geht überhaupt nicht auf die Realitäten ein. Und mit verboten zu arbeiten ist auch nicht hilfreich. Ich finde das aktuelle Vorhaben auch unüberlegt und zum scheitern verurteilt, da es nicht auf die Akzeptanz der Bürger trifft. Schade eigentlich, da die Bürger gerade jetzt offen für diese Themen sind.

Falko Lenke

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1y

Das ist keine Premiere, dass unsere Regierung etwas tut, ohne nachzudenken. Im Juli 2022 wurden viele Fördermittel- und Darlehen für Modernisierungen gestrichen. Nun soll alles ganz schnell gehen, möglichst keine Gasheizungen mehr ab 2024. Hauptsache, Deutschland steht nach außen hin gut da. Klar, eine Alternative Lösung kostet ja auch nichts. Selbst mit (kommenden) Fördermitteln wird es sehr schwer für Immobilienbesitzer. Denn nur die Anlage alleine tut es nicht. Viele Häuser sind dafür gar nicht ausgelegt (Dämmung etc.). Bei Mietshäusern wird bei der eh schon hohen Miete noch etwas draufgeschlagen. Kann man den Habeck nicht mit etwas Heu in einen Käfig sperren, als Streichelzoo oder so?

Thorsten Sperber

General Manager, Senior Partner and Founder of ILSC - International Life Science Consulting GmbH & Co. KG; Vice President, Corporate Strategy and Business Development bei Attis Lab Inc.

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15 Jahre hat Politik alles verschlafen, was im Zuge der Vorbereitung der Energiewende notwendig gewesen wäre! 15 Jahre Stillstand, weil Gas so schön billig war. Und jetzt sollen die Bürger die Suppe auslöffeln. Harbecks Gesetz in Dilettantismus pur. Der kleine Hausbesitzer soll ja nicht nur für 30-40 T€ eine Wärmepumpe einbauen, dafür dann noch alle Heizkörper und den Boden und Estrich rausreißen, und eine FBHZ installieren, damit die Heizung überhaupt mit niedriger Vorlauftemperatur funktioniert. Er muss auch noch die Außenhaut des Hauses so dämmen, um die im Grunde für unsere Breiten nicht wirklich effizient arbeitende Wärmepumpe wirtschaftlich betreiben zu können. Und ohne Photovoltaikanlage für notwendige Stromerzeugung funktioniert das schon zweimal nicht. Da kommen sehr schnell sechsteilige Beträge zusammen, und eine Hypothek zu derzeit 5% Zinsen ist für viele Betroffene unvermeidlich! Wer soll das mit einem Durchschnittseinkommen bezahlen??? Die Dilettanten von der Ampel sollten sich bitte besser heute als morgen aus der übertragenen Verantwortung verabschieden! Sie können es einfach nicht!

Nico Streker

Hanse Kaufmann💙Spezialist für die smarte Immobilienwirtschaft🏠und Ü40 Skater🛹

1y

Hier mal ein paar Fakten: in Deutschland gibt es 19,3 Millionen Wohngebäude, 16 Millionen davon sind Ein- und Zweifamilienhäuser. Ein Großteil davon ist vor 1979 entstanden und hat einen geringen Sanierungsstand😐Viele Eigenheimbesitzer kennen die Energieklasse ihrer Immobilie nicht einmal…….von einem Energieausweis haben 50% noch nicht gehört. Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, so sieht es nunmal das Klimaschutzgesetz vor. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck muss daher das Tempo verschärfen……die definierten Ziele sind ohne den Gebäudesektor, welcher rd. 30% der Emissionen ausmacht, nicht erreichbar . Im Rahmen der EU-Klimaziele (Abstimmung war sehr deutlich) dürften weitere erhebliche Sanierungsauflagen auf die Eigentümer dieser Häuser in den nächsten Jahren zukommen….. Fest steht auch, dass die meisten Hausbesitzer auf eine Bundes und/oder Landesförderung angewiesen sein werden, wenn die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen sozialverträglich geschehen soll.

Lars Basche

Podcast Host & Production | Strategic Planning at Archetype | I'm Listening

1y

Sie schreiben, dass solche Gesetzesvorhaben zu "maximaler Verunsicherung" führen. Nur tragen Sie leider zu dieser Verunsicherung bei. Zum einen haben Sie in Ihrem Beitrag das Wort neu "vergessen". Es sind eben nur "neu" eingebaute Heizungen ab 2024 und nicht alle, die bis dahin eingebaut werden. und es gibt sehr viele Ausnahmeregelungen. Was Sie da schreiben, ist also leider schon sehr nahe am Verbreiten von Fake News. Zum anderen suggerieren Sie mit dem Stellen der Fragen, dass es noch gar keine Antworten gibt und dass die Bürger*innen alleine gelassen werden. Dem ist nicht so. Ich kann nur jeder und jedem raten, 15 Minuten zu investieren und den Anfang der neuen Podcast-Episode der Lage der Nation zu hören: https://lagedernation.org/podcast/ldn332-ende-fossiler-heizungen-scholz-duldet-rechtsbruch-doepfner-und-journalismus-strafen-beguenstigen-kinderpornos-kriegsalltag-in-kiew-interview-paul-gaebler-aus-kiew/. Da findet man einige Antworten, die es eben schon gibt. Und diese Maßnahmen kann man natürlich kritisieren, aber so zu tun, als gebe es nichts, ist unredlich. Schade, dass Sie sich nicht die Mühe gemacht haben sich zu informieren und damit auch Ihre Follower hier auf LinkedIn weiter verunsichern.

Christian Horn

We Love Ingredients | That's why we automate the handling of your solid and liquid raw materials with the highest reliability! | Strategic Marketing & CRM at AZO GmbH + Co. KG

1y

Die hinter dieser Politik stehenden Gründe und Ideen (Klimaschutz/ Erfüllung der nationalen sowie europäischen Klimaziele) mögen (einigermaßen) nachvollziehbar und durchaus bedeutungsvoll für eine lfr. gesehen nachhaltige Zukunft sein. Zudem sollten diese Ziele von einem Land, wie Deutschland zwingend erreicht werden können, um somit als Vorreiter und Vorbild für andere Nationen zu dienen. Denn, wenn wir dies nicht hinbekommen, bräuchten einige andere europäische Länder erst gar nicht darüber nachdenken. Unsere Wirtschaftskraft gibt uns prinzipiell auch das hierfür notwendige Potential. ABER Die Pläne zur Umsetzung bzw. zur Erreichung dieser Klima(-schutz-)ziele sind einfach nur realitätsfern, da schlichtweg unwirtschaftlich/ nicht rentabel. Für den/ die Otto-Normalbürger/in stellen diese einen nur äußerst schwer zu bewältigenden finanziellen Aufwand dar. Bspw. sind ältere (energetisch oftmals schlecht gedämmte) Häuser mit modernen Energiekonzepten nicht nachhaltig zu heizen, da zu viel Verlust entstünde. Diesen Verlust zu kompensieren bedarf einer gewaltigen Menge an Energie(, die man nebenbei bemerkt woanders definitiv sinnvoller einsetzen könnte).

Alwin Hepp

Suchend nach neuen Herausforderungen

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Wo kommt dann der immense Strom her, den die Wärmepumpenanlagen dann benötigen werden. Dann müssen halt die Kohlekraftwerke weiter aufgestockt werden (klimaneutral😄) da man ja alle AKW mittlerweile abgeschalten hat. Solar- und Windkraftanlagen werden meiner Meinung nach den Bedarf nicht dazu decken können, da der Wind nicht stetig bläst, die Sonne nicht durchgegeben intensiv scheint und Windkraftanlagen gar nicht laufen, da irgendwelches Getier um diese herum schwirrt😀 und somit nicht laut NABU betriebe werden dürfen. Die Regierung soll einfach mal bis ins letzte Detail solche Szenarien durchspielen bevor sinnlose Gesetze erlassen werden und den Bürger immer weiter in den Ruin treiben werden. Korrekt ausgedrückt Herr Maschmeyer: Bürokratiemonster

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