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Bonn, Nordrhein-Westfalen 11,739 followers

30 Jahre Germanwatch. 30 Jahre Gerechtigkeit gemeinsam gestalten.

About us

Wenn wir die Globalisierung stärker zügeln, eröffnet dies weltweit Chancen für besonders verletzliche Bevölkerungsgruppen und die Entwicklung zukünftiger Generationen. Bei der Suche nach Lösungen setzen wir - entgegen neuerdings aufkommenden Rufen nach Abschottung - bewusst auf mehr internationale Kooperation, beispielsweise bei: - dem Einsatz für Klimaschutz und den gerechten Umgang mit Folgen des Klimawandels - dem Sicherstellen des Rechts auf Nahrung weltweit - der Verantwortungsübernahme von Unternehmen für Menschenrechte Dies gehen wir auch im Zusammenhang mit weiteren Herausforderungen unserer Zeit an – etwa in Bezug auf Fluchtursachen, die Digitalisierung oder die wirtschaftliche und politische Reform der Europäischen Union. Germanwatch führt einen gezielten Dialog mit Politik und Wirtschaft, erstellt wissenschaftsbasierte Analysen, macht Bildungsarbeit und informiert Öffentlichkeit sowie Verbraucherinnen und Verbraucher.

Website
https://www.germanwatch.org
Industry
Think Tanks
Company size
51-200 employees
Headquarters
Bonn, Nordrhein-Westfalen
Type
Nonprofit
Founded
1991
Specialties
Klimaschutz, Umweltpolitik, Entwicklungspolitik, Klimapolitik, Unternehmensverantwortung, Bildung, Nachhaltige Entwicklung, Welternährung, Landwirtschaft, Digitalisierung, Klimawandel, Sustainable Development Goals, Transformation, Climate Litigation, Klimagerechtigkeit, Agrarpolitik, Menschenrechte, Demokratie, Globalisierung, and Ressourcenpolitik

Locations

  • Primary

    Kaiserstraße 201

    Dr.-Werner-Schuster-Haus

    Bonn, Nordrhein-Westfalen 53113, DE

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  • Stresemannstr. 72

    Berlin, Berlin 10963, DE

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Updates

  • 🚨 Die EU verhandelt derzeit intensiv über den sogenannten „Nachhaltigkeits-Omnibus“. 🚍 Dabei sägen Teile der EVP und andere Akteure in Parlament, Kommission und Rat unter dem Deckmantel der „Vereinfachung“ von Regeln für Unternehmen an zwei zentralen Säulen des EU-Green Deal - dem EU-#Lieferkettengesetz und der Richtlinie für Nachhaltigkeitsberichterstattung.   👉 Das EU-Lieferkettengesetz stellt sicher, dass europäische Unternehmen in ihren globalen Lieferketten auf den Schutz von Umwelt- und Menschenrechtsstandards achten müssen. 👉 Die EU-Richtlinie für Nachhaltigkeitsberichterstattung legt Kennzahlen dazu offen, wie nachhaltig Unternehmen sind. Damit erlaubt sie Investoren, gezielt in solche Unternehmen zu investieren, die sich zukunftsfest aufstellen.    Kommende Woche gehen die Verhandlungen dazu im Europaparlament in die entscheidende Phase. In unserem neuen Policy Brief zeigen wir: Es ist möglich, beide Richtlinien zu vereinfachen – ohne das Kind mit dem Bade auszuschütten. ➡️ https://lnkd.in/g-azcnBR „Vereinfachung“ darf kein Synonym für Deregulierung sein – sondern muss dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Verantwortung für Menschenrechte und Umwelt wirksam wahrnehmen können!

  • 🌙 Abends in Berlin einschlafen, ☀️ morgens in Paris aufwachen – ganz ohne Flieger. Genau diese klimafreundliche Alternative steht jetzt vor dem Aus: Die Nachtzüge 🚆 Paris–Berlin und Paris–München–Wien drohen eingestellt zu werden, weil Frankreich die Subventionen gestrichen hat. Das Problem liegt nicht an den Reisenden – sondern an den Rahmenbedingungen: Die Verbindung war bei der SNCF nicht buchbar, wochenlange Ausfälle durch Bauarbeiten haben zusätzlich geschadet. Und die Zuschüsse, um die es geht, sind im Vergleich winzig: nur 5–10 Millionen Euro im Jahr. Gleichzeitig erzielte die SNCF allein im ersten Halbjahr einen Gewinn von fast 950 Millionen Euro. Nachtzüge sind jedoch unverzichtbar: Sie ersetzen Kurzstreckenflüge ✈️, sparen Zeit und Hotelübernachtungen, verbinden Metropolen über Nacht – und machen klimafreundliches Reisen über Grenzen hinweg überhaupt erst möglich. Darum braucht es jetzt klare Entscheidungen: 🇪🇺 Die EU sollte sicherstellen, dass Zugtickets aller Anbieter auf allen Plattformen buchbar sind und dass internationale Nachtzüge gefördert werden dürfen – insbesondere solange Kerosin weiter steuerfrei bleibt; 🚆 Bis dahin sollte die SNCF, die mit Klimaschutz wirbt, Gewinne aus lukrativen Strecken einsetzen, um diese zentrale Verbindung auszubauen, statt sie einzustellen; 🇩🇪🤝🇫🇷 Die Bundesregierung soll mit ihrem französischen Partner die Grundlage dafür schaffen, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit – die u.a. die parlamentarische Ebene, die Zivilgesellschaft, wirtschaftliche Akteure und Studierende umfasst – durch ein praktisches und attraktives Bahnangebot gefördert wird. Nachtzüge sind ein wichtiger Baustein der europäischen Verkehrswende 🌍 und mit zahlreichen Start-Ups im Aufschwung. Den sollten die französische und deutsche Regierung, SNCF und DB nicht verschlafen. ✍️ Wer darüber hinaus aktiv werden möchte, findet hier eine Petition des französischen Kollektivs Oui au Train de Nuit: 👉 https://lnkd.in/eeeUiXrA

  • Was haben Philipp Lahm und unsere Präsidentin Silvia Kreibiehl gemeinsam? Na? Beide tragen seit heute das Bundesverdienstkreuz. 🎖️ Wir gratulieren ganz herzlich Silvie, Philipp und allen anderen, die heute von Bundespräsident Steinmeier ausgezeichnet wurden! 💐 👏 Zivilgesellschaftliches Engagement und Ehrenamt sind unverzichtbar angesichts der Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht - und umso wertvoller, je stärker der Gegenwind wird. Silvie setzt sich, von Gegenwind unbeeindruckt, seit ihrer Jugend ehrenamtlich ein. Vor zehn Jahren kam sie zu Germanwatch, seit sechs Jahren steht sie an der Spitze unseres Vereins. Heute sagen wir: Hut ab, liebe Silvie, vor deinem Weitblick, deiner Expertise und Standfestigkeit. Wir sind stolz auf alles, was du gemeinsam mit uns bewegt hast! Und wir hoffen, dass diese Auszeichnung andere Menschen inspirieren kann, sich auch für eine lebenswerte Zukunft für alle einzusetzen. 🌱 PS: Sich ehrenamtlich engagieren zu können, ist ein Privileg. Eine Fördermitgliedschaft bei Germanwatch kostet 5 Euro im Monat, aber wir bieten Engagierten auch andere Möglichkeiten, aktiv zu werden. Mehr dazu hier: https://lnkd.in/eSGUzwpd Im Bild (v.l.n.r.): Artur Runge-Metzger Stefanie Ĺorenzen Silvia Kreibiehl Gerold Kier

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    🌎🔥 #Conflict #sensitivity has to be on the agenda at the United Nations #ClimateChange #Conference #COP.💡 Our new #policy brief highlights our key recommendations ahead of #COP30: How can mitigation, adaptation & loss-and-damage responses promote peace and resilience? 👉 https://lnkd.in/eZ8mUGmg 📊 A recent World Vision survey across countries like Papua New Guinea, the DRC, and Iraq shows: - 86% see #climate change as a serious concern; - 60% report that it has already contributed to tensions or conflict in their communities. 📉 Yet, #fragile and conflict-affected states – often most at risk – receive only a fraction of the climate #finance they need. #fragility     📄 #Read more on this in our aforementioned policy brief "COP30 – What should be delivered on Climate, #Peace, and #Security?" #sustainability 🤝 Many thanks indeed to Brot für die Welt , Germanwatch e.V., Search for Common Ground, and World Vision World Vision Germany for this great cooperation – and also to Civil Society Platform for Peacebuilding and Statebuilding (CSPPS), Conflict Climate Action Asia, Berghof Foundation, and International Alert for endorsing the paper!

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    View profile for Jacob Rohm

    Supporting Policy Makers on the way to Climate-neutral Mobility

    Während Deutschland sein Schienennetz auf Vordermann bringt 🛤️, arbeitet die EU daran, dass man Zugreisen über europäische Grenzen 🚧 endlich einfach buchen kann. 🚅 Ein neues Bündnis aus 🧑Jugend-, 🧳 Reisenden- und 🌍 Umweltorganisationen, darunter Europe on Rail, fordert deshalb in einem Brief an Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas Ticketingplattformen und Zugunternehmen zu verpflichten, alle Angebote auf allen Plattformen anzubieten. Zweitens, fordert das Bündnis von den Weltpfadfindern World Organization of the Scout Movement (WOSM) bis zum Europäischen Fahrgastverband European Passengers' Federation starke Fahrtgastrechte – wer schon einmal einen Folgezug im Nachbarland verpasst hat, weiß welchen Stress 😓 und welche Kosten 💸 das sonst auslösen kann. Apropos Kosten: Die dritte Forderung des Bündnisses ist es, die Ausnahme des internationalen Flugverkehrs 🛬 bei der Mehrwertsteuer zu beenden und die Einnahmen für die Schieneninfrastruktur zu nutzen. ⌛ Es ist höchste Zeit mit einer klaren Regelung für einfaches Buchen dem Schienensektor den Rahmen zu setzen, den er braucht - damit junge und alte Reisende einfach buchen und entspannt klimaneutral in Europa reisen können. ➡️ Zuversichtlich für die Verhandlungen stimmt mich, dass Martine Kemp Mitglied des Europäischen Parlaments für die European People's Party, Lena Schilling für The Greens/EFA in the European Parliament und Thomas Pellerin-Carlin für die Socialists and Democrats Group in the European Parliament die Forderungen der jungen Menschen bei der Vorstellung des Briefes leidenschaftlich unterstützt haben. 📨 Hier ist der Brief im Wortlaut: https://lnkd.in/dJGgKxGa Petra Söderqvist CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies) Trainline Jon Worth eu travel tech Emmanuel Mounier T&E Victor Thévenet BEUC - The European Consumer Organisation Erasmus by Train Young European Federalists Brussels Generation Climate Europe (GCE) Helena Fortea Colomé Germanwatch e.V. Andreas Gehlhaar

  • 🌍 Unser neuer Policy Brief: „Von Gerichtssälen zur COP30: Wie Klimaklagen 2025 die globale Klimaambition stärken können“ Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt mit wegweisenden Gerichtsentscheidungen – vom Gutachten des IGH und des Interamerikanischen Gerichtshofs bis zur Klage Lliuya gegen RWE. Diese setzen neue Maßstäbe für Verantwortung im Klimaschutz und haben das Potenzial, die Dynamik der COP30 und des gesamten UNFCCC-Prozesses zu verändern. In unserem Policy Brief zeigen wir, wie diese juristischen Meilensteine die globalen Verhandlungen zu NDC-Ambitionen, Klimafinanzierung und Verlusten & Schäden prägen können. 👉 Zum Policy Brief: https://lnkd.in/eT5wZWfT Unsere zentralen Forderungen: ✅ Klimaziele anheben Nationale Pläne müssen mit dem 1,5 °C-Ziel vereinbar sein – wissenschaftlich fundiert und so ambitioniert wie möglich. ✅ Klimafinanzierung sichern Industrieländer sollen bis 2035 jährlich 1,3 Billionen US-Dollar für Klimaschutz, Anpassung und Schäden bereitstellen. ✅ Unternehmensverantwortung regeln Es braucht jetzt verbindliche Regeln, wie Großemittenten an den Kosten der Klimakrise beteiligt werden.

  • 🌏 China setzt ein historisches Signal für die globale Klimapolitik – jetzt sind Deutschland und die EU gefragt ⚡ 📰 Breaking: China hat seine neuen Klimaziele für 2035 eingereicht. Zum ersten Mal verpflichtet sich das Land zu absoluten Emissionsreduktionen🌿- für alle Treibhausgase und alle Wirtschaftssektoren. 🏭 Das bedeutet: China verpflichtet sich, die Emissionen zu senken, auch wenn die Wirtschaft weiter wächst – ein klarer Bruch mit der bisherigen Praxis. Und ja, das Ziel allein reicht noch nicht aus, um die Klimakrise zu stoppen. Aber: Es ist ein qualitativer Sprung – verbindlich und mit einer starken Signalwirkung, innenpolitisch wie international. Noch ambitioniertere Emissionsminderungen rücken damit in Reichweite. In der Vergangenheit hat China seine Ziele bei den Erneuerbaren 🌞 💨 oft übertroffen. Das zeigt: Das Potenzial ist da. Gleichzeitig setzt die Entscheidung Europa massiv unter Druck. ⚠️ Denn: China baut seine Führungsrolle in den grünen Schlüsselbranchen weiter aus, während Deutschland und die EU bisher zu zögerlich sind. In einer Zeit geopolitischer Spannungen droht Europa so wirtschaftlich und strategisch den Anschluss zu verlieren. 👉 Unsere Forderung: Bundeskanzler Merz muss jetzt Führung zeigen. Noch vor der Weltklimakonferenz in Brasilien muss er dafür sorgen, dass die EU ein klares Signal sendet – mit einem ambitionierten 2040-Ziel von -90% 📉 Emissionen und neuen EU-Klimazielen für 2035.🌳

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  • 🌍 Warum die Weltbank beim Thema fossile Energien standhaft bleiben muss Die Financial Times berichtet, dass die Trump-Regierung die Weltbank drängt, wieder stärker in Gasprojekte zu investieren. Das wäre ein Rückschritt mit globalen Folgen. 🔎 Zur Einordnung: 2017 beschloss die Weltbank, ab 2019 keine Finanzierung für die Förderung („Upstream“) von Öl und Gas mehr zu vergeben – mit wenigen Ausnahmen für die ärmsten Länder. Seit 2023 gilt: Alle Projekte müssen mit dem Pariser Klimaabkommen vereinbar sein. In diesem Papier bewerten wir die Methodiken der Weltbank: https://lnkd.in/ejUjGrJf Doch aktuell steigt der Druck, unter dem Schlagwort „Technologieneutralität“ zurück zu fossilen Investitionen zu kehren. ❌ Mehr fossile Finanzierung würde: • CO₂-Emissionen für Jahrzehnte festschreiben • die eigenen Verpflichtungen der Weltbank zu den Pariser Klimazielen untergraben • Fortschritte in Entwicklungsländern beim Ausbau sauberer Energien gefährden 🟢 Was diese Länder tatsächlich brauchen: bezahlbare, saubere, zukunftsfähige Energie – nicht teure fossile Infrastrukturen, die bald veraltet sind. Es geht nicht darum, gegen Gas zu sein – sondern für die Zukunft. Multilaterale Banken – also internationale Finanzinstitute, die von mehreren Staaten getragen werden, um Entwicklung und Armutsbekämpfung zu fördern – dürfen nicht auf ein sterbendes Energiemodell setzen, sondern müssen Entwicklung und Klimaschutz zusammen denken. 👉 Jetzt sind Mut und Klarheit in der Führung der Weltbank gefragt – von der deutschen Regierung und ihren Verbündeten in Sachen Klimaschutz.

  • In einem aktuellen Beitrag haben unsere Kollegen Simon Schreck und Simon Wolf die neue Reaktion von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche auf das Energiewende-Monitoring kritisch eingeordnet. In Reiches 10-Punkte-Plan wird erstmals explizit finanzielle Förderung für CCS (Carbon Capture and Storage – das Abscheiden und Speichern von CO₂) an fossilen Kraftwerken angekündigt, während die Ziele für grünen Wasserstoff (Wasserstoff, der mit erneuerbarem Strom hergestellt wird und damit klimaneutral sein kann) zurückgeschraubt werden. Warum dieser Kurswechsel problematisch ist, zeigen wir im heute veröffentlichten Hintergrundpapier von Germanwatch e.V.: 🔹 CCS verlängert die Nutzung von fossilem Erdgas und erhöht geopolitische Abhängigkeiten, während grüner Wasserstoff Versorgungssicherheit und Flexibilität im Energiesystem erhöhen kann. 🔹 Deutschlands Industrie ist international führend bei Technologien für grünen Wasserstoff, nicht aber bei CCS. Ein Wasserstoffpfad würde daher Wertschöpfung und Arbeitsplätze hierzulande sichern. 🔹 CCS-Kraftwerke eignen sich nicht als flexibles Backup in einem Stromsystem, das auf erneuerbare Energien setzt. Grüner Wasserstoff dagegen kann nicht nur das Stromnetz stabilisieren, sondern auch klimaneutrale Industrieprozesse ermöglichen. Zusammen haben die beiden diese Argumente im heutigen Standpunkt im Tagesspiegel Background dargelegt. 👉 Die Links zu Hintergrundpapier und Artikel finden sich bei Simon Schreck

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    Senior Advisor - Hydrogen and Climate Neutrality, Germanwatch e.V.

    Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat in ihrem 10-Punkte-Plan zum Energiewende-Monitoring erstmals angekündigt, CCS an Gaskraftwerken nicht nur zuzulassen, sondern sogar finanziell zu fördern. Gleichzeitig sollen die Ziele für den Wasserstoffhochlauf zurückgeschraubt werden. Warum Reiches Strategie „CCS statt Wasserstoff“ ein Fehler ist, zeigen wir bei Germanwatch e.V. in unserem heute veröffentlichten Hintergrundpapier: 🔹 CCS verstärkt die Abhängigkeit von fossilem Erdgas – mit allen geopolitischen Risiken. Grüner Wasserstoff hingegen erhöht Resilienz, Systemintegration und Versorgungssicherheit. 🔹 Die deutsche Industrie ist führend bei Technologien für grünen Wasserstoff – nicht bei CCS. Ein Wasserstoffpfad kann Wertschöpfung in Deutschland halten und den Industriestandort stärken. 🔹 CCS-Kraftwerke eignen sich technisch und ökonomisch nicht als flexibles Backup in einem erneuerbaren Stromsystem. Grüner Wasserstoff dagegen kann nicht nur das Stromsystem stabilisieren, sondern auch neue industrielle Wertschöpfung jenseits des Stromsektors ermöglichen. Mehr dazu erläutere ich gemeinsam mit Simon Wolf im heutigen Standpunkt im Tagesspiegel Background Energie & Klima 👉 Links zu Papier und Standpunkt in den Kommentaren.

  • 🚆 Bahnstrategie als Prüfstein für die Bundesregierung Die gestern vorgestellte Bahnagenda von Verkehrsminister Patrick Schnieder ist ein Schritt in die richtige Richtung – doch jetzt zählt die Umsetzung. 👉 Statt Wahlgeschenken: Investitionen in die Schiene 👉 Statt Mehrkosten durch Straßenausbau: Priorität für Deutschlandtakt & Sanierung 👉 Statt jährlicher Zitterpartien: gesetzlich gesicherte überjährige Finanzierung 👉 Statt verteilter Zuständigkeit: Reform der Eisenbahnverwaltung 💡 Warum ist das wichtig? Die Bahn ist das Rückgrat der Verkehrswende. Ohne mehr Kapazität und Zuverlässigkeit auf der Schiene lassen sich weder Klimaziele erreichen noch Vertrauen in staatliches Handeln stärken. ➡️ Daran wird sich zeigen, ob die Bundesregierung Staatsmodernisierung wirklich ernst meint.

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